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31.05.2026: FINALE im Moor

Nachdem ich heute den größtenteil des Tages bei meiner Mutter im Garten verbracht habe, traf ich mich heute am frühen Abend noch mit Alex für eine Runde. Uns war wichtig, die letzten Kilometer für TheMay50k 2026 gemeinsam zu laufen.
Wir wählten wieder einmal eine Runde durchs Moor. Das Wetter war mit etwa 20° sehr angenehm. Wir brachten uns mal wieder auf den neusten Stand und fanden unterwegs viele Themen. 
Nach etwa vier Kilometern waren wir bei Alex zu Hause. Ich hatte noch ein paar Meter zurück zum Auto. -- Corina

30.05.2026 Halbfinale 2: Durch den Botanischen Garten zum Wissenschaftspark

Am Samstag gab es ab 09:30 Uhr im Wissenschaftspark in Kiel das MS Forum der DMSG, bei dem ich als Ehrenamtliche mithelfen wollte. 
Die Nacht hatte ich wegen eines Fehlalarms eines Autos vor der Tür echt nicht so gut geschlafen. Dennoch war ich morgens motiviert genug, vor der Veranstaltung durch den Botanischen Garten zu laufen um am Ende beim Wissenschaftspark auszukommen. Da sah es auf Google Maps so aus, dass es einen schönen Weg gab. Aber ich war noch unsicher. Das checkte ich alles auf dem Weg. Draußen war es kühler als gestern, aber sehr schwül und bewölkt. Erst wollte ich Richtung Autobahn laufen. Dann entschied ich mich um und ging durch die Sportstätten (den Weg von gestern) Richtung Uni. Das war schonmal sehr nett. Dann ging ich über die Straße und an dem See vorbei. Eigentlich wollte ich durch den Botanischen Garten laufen, da war aber leider abgeschlossen. Somit ging ich einmal außen rum, das sollte auch passen. Die Atmosphäre auf dem Weg durch die Schrebergärten war sehr nett. Es kamen einige Fahrradfahrer vorbei, denn es handelte sich auch um eine ausgewiesene "Velostrecke", wie ich von einigen Schildern erfuhr. Um kurz nach 9 war ich am Wissenschaftspark und war ab dann auch ordentlich beschäftigt. -- Alex
https://www.komoot.com/de-de/tour/2997458994

29.05.2026: Halbfinale 1 In Kiel an den Sportstätten vorbei, Platzregen und Eis

Am Vortag zum MS Forum reiste ich bereits nach Kiel an. Nachdem ich das Hotel bezogen hatte, holte ich mir in der Stadt noch was zum Essen. Danach wollte ich nochmal spazieren gehen, eigentlich zum Botanischen Garten. Daher stieg ich in den Bus Richtung Uni. Dann zog es sich immer mehr zu, so dass ich doch sicherheitshalber schon bei der Haltestelle Sportstätten den Bus verließ. Prompt fing es 5 min später an zu regnen, aber nur leicht. Für den Weg zum Hotel musste ich an den Sportstätten vorbei durch den Wald. Irgendwie wollte ich ja noch ein Eis, das hatte ich mir ja den ganzen Tag verkniffen. Aber bei Regen... Als ich aus dem Wald raus kam, klarte es fast wieder auf. Das Eiscafe Pinguin, 30 min entfernt, sollte in 40 min schließen. Ob sich das lohnen würde? Na, kurz vor dem MS Forum noch ein paar Kilometer sammeln für die Challenge, war bestimmt nicht schlecht. Also startete ich nochmal die Komoot App und nahm die Beine in die Hand. Nach ca einem Kilometer ergoss sich ein starker Regenschauer über Kiel. Zum Glück stand ich neben einem Hausvorsprung, unter den ich mich 5 Minuten ducken konnte. Plötzlich hörte es auf und ich musste schneller laufen, die Zeit war jetzt echt knapp. Ob die Angabe von Google Maps stimmte? Ob die ihr Eis schon weggeräumt hätten? Um 17:55 erreichte ich mein Ziel. Der Softeisladen war tatsächlich noch geöffnet. Es gab dann ein kleine Schoko Vanille Softeis mit bunten Streuseln auf die Hand. (Wie in Dänemark war „klein“ aber echt ziemlich „groß“, das Eis kam hinterher aus der Waffel unten heraus) Damit machte ich auf den Rückweg durchs Wohnviertel. Nachdem ich das Eis verputzt hatte -klebrige Angelegenheit - rannte an mir ein Jogger vorbei. Dadurch angeregt, machte ich dreimal meine 50 Schritte rennen Sache. Davon bekam ich Kreislaufprobleme und musste langsamer laufen. Aber ich kam sicher im Hotel an. -- Alex

https://www.komoot.com/de-de/tour/2996285281

25.05.2026 ... und nochmal durchs Moor

Heute verbringe ich wieder einen großen Teil des Tages mit Lesen. Am Nachmittag bin ich aber mit meiner Freundin Mareike verabredet und weil ich noch ein bisschen vor die Tür möchte, nehme ich sie am Telefon einfach mit.
Während wir uns nach längerem mal wieder mit Zeit über unsere Leben auf den neusten Stand bringen, schlage ich wie von selbst den Weg ins Moor ein.
Wie gestern geht es an der Kaserne entlang, nur diesmal aus der anderen Richtung kommend. Hier ist um diese Tageszeit kaum jemand unterwegs. Tiere sind nicht so viele zu sehen, doch ein paar Hasen, ein Reh und ein Reiher lassen sich doch blicken.
Bevor ich die Runde beende, besorge ich mir am Markt noch ein Eis.
Dann ruft wieder das Wohnzimmer und das noch nicht fertig gelesene Buch. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/6a149525d2f214-49212245

24.05.2026: Gemeinsam durchs Moor

Heute hatte ich trotz fettem Sonnenschein draußen erstmal den halben Tag mit meinem kaputten Computer zu tun. Mein Informatiker Mann hatte netterweise einige Profi-Gerätschaften für die nähere Definition des Problems. Letztlich musste aus dem Laptop nur der defekte Riegel Arbeitsspeicher ausgebaut werden. Aktuell schreibe ich also mit der Hälfte des sonst üblichen Arbeitsspeichers, es funktioniert halt alles etwas langsamer. Das erinnert mich an meine eigene Behinderung - ich funktioniere auch ruckelig und etwas langsamer. 
Nachdem der ganze Quatsch geklärt war, traf ich online auf Corina. Auch sie war tagsüber fleißig gewesen. 
Jetzt, wo es etwas kühler war, wollten wir eine Runde ins Moor gehen. Sie kam bei mir vorbei und wir nahmen unsere übliche Runde über den Klaus Groth Weg zur Kaserne und hinter der Fachhochschule wieder zurück. Das machte weitere 7.7 km für die Challenge. -- Alex

23.05.2026: viel Arbeit bei uns, durch die Kreistannen

Mein Laptop hat den Geist aufgegeben und wird gleich intensiv behandelt werden. Vielleicht kann man da noch was retten und reparieren- das überlasse ich abber meinem Mann, der technischer Informatiker ist. Für die Bewegung ging ich gestern in Lübeck eine schöne Runde, vielleicht auch später nochmal hier im Moor. -- Alex

Die Woche war anstrengender als die letzte und ließ keinen Platz für Wandertouren. Die Personaldecke bei der Arbeit war ziemlich dünn, außerdem hatten Bewohner Urlaub. Also freut sich das Überstundenkonto. 

Umso mehr freue ich mich, dass ich das lange Pfingstwochenende frei habe. Eine Tour zu planen und meine Ausrüstung flott zu kriegen habe ich weder Zeit noch Kraft, also geht es heute morgen erstmal zum Markt und in die Bücherei. Mit Erdbeeren satt und zwei Büchern geht es erstmal wieder nach Hause, dann schon morgens ist es mir fast zu hell und warm. 

Am Nachmittag ist dann das erste Buch durch und ein guter Teil der Erdbeeren leer, sodass es mich nach draußen zieht. 

Weil das Wetter warm und drückend ist, möchte ich in den Wald, denn dort ist es erfahrungsgemäß gut auszuhalten. 

Ich freue mich, als ich den Wald erreiche, denn Menschen finde ich gerade mal wieder anstrengend. Bäume sind aber gut und das singen der Vögel sowie der Wind in den Kronen haben eine beruhigende Wirkung. Ich bemühe mich eine möglichst große Waldrunde zu laufen, gehe meine favorisierten Waldhimbeerplätze ab und freue mich, dass diese bald blühen. 

Ich begegne zwei Rehen, die keine Angst vor mir haben und friedlich weiter grasen. 

Leider ist bald auch der Wald wieder zu Ende und es geht wieder in die Zivilisation. 

Ich beschließe meine Runde mit einem Eis am Marktplatz und gehe nach Hause. -- Corina

21.05.2026: Ausflüge

Hui, in den letzten Tagen war einiges los. 
Am Montag machte ich einen Ausflug in eine andere Stadt zu meinem Neurologen, am Dienstag war ich vormittags zum Krafttraining und zur Physiotherapie unterwegs. Nachmittags beschloss ich, eine Runde ins Moor zu gehen. Es war angenehm warm draußen und trocken. So konnte ich auch wieder ein paar Kilometer sammeln.
Mittwoch war ich ehrenamtlich mit zwei Gruppen zum Thema Barrierefreiheit unterwegs und ging eine Runde joggen.
Heute war ich wieder beim Krafttraining, Gesangsstunde und gehe vielleicht nochmal eine Runde spazieren. 

16.5.2026: Autos in Lübeck und Priwall

In der zweiten Nacht hatte ich auf Anraten von Peter beschlossen, die Matratze auf den Boden zu legen – um die Rückenschmerzen zu vermeiden. Das ging dann auch recht gut und ich schlief besser. 
Morgens erinnerten wir uns an die Mücken vom Vortag. 
Und daran, dass wir so schnell nicht wieder eine Möglichkeit haben würden, uns gemeinsam so ausgiebig mit dem Thema "E-Auto" zu befassen. 
Laut Internetseiten hatten alle in Frage kommenden Händler in Kiel oder Lübeck maximal bis Mittags um 13 Uhr geöffnet. 
Also machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg und fuhren als Erstes zum Opelhändler in Plön. Der Herr zeigte uns einige Modelle, aber Peter konnte in keinem so richtig gut sitzen. Daher fuhren wir weiter nach Lübeck, parkten vor einem Nissan / Jeep Händler. Schnell stellte sich heraus, dass Peter wegen seiner Körpergröße kaum in die Autos hineinkam. Wir gingen dann einige Autohändler zu Fuß ab. Als nächstes testeten wir Cupra, das zumindest so gut war, dass wir ein Angebot mitnahmen. Als nächstes kam die Marke „MG“ (gleiche Probleme) und noch Ford (auch Angebot, aber Probleme mit der Schulter). Noch hatten wir eine Stunde Zeit. Wir gingen den Kilometer zurück zu unserem Auto und fuhren durch die Stadt zum BMW Händler. Man kann schon sagen „zum Glück“ waren es die gleichen Probleme, weswegen die Autos nicht in Frage kamen, die finanziell außerhalb unseres Budgets gelegen hätten. Als letztes hatten wir dann noch das Mazdahaus auf dem Zettel. Der Händler dort verwies uns auf eine Ausstellung in einem Einkaufszentrum, das nicht weit entfernt liegen würde. 
Eigentlich war geplant gewesen, dass wir nach dem letzten Autohaus uns gemütlich in die Lübecker Innenstadt in ein Café setzen würden und spazieren wollten. Um Punkt 13 Uhr saßen wir gerade wieder im Auto und berieten, wie es weitergehen sollte, da kam ein großer Hagelschauer herunter und es regnete sich ein. Autos anschauen war ja noch okay, aber schon wieder ins Einkaufszentrum? Andererseits wollten wir gerne trocken bleiben, also fuhren wir dorthin. Es war Samstag nachmittag und damit tierisch voll. Aber es gab einige Autos in der Mitte zum Anschauen. Das in Frage kommende Mazda Modell war schnell wieder ausgeschlossen, aus bekannten Gründen. Am Schluss schauten wir noch in ein kleines Modell der Firma  „Leapmotor“. Und gerade dieses Auto war das erste und bisher einzige, das richtig passte für Peter! Und zusätzlich war es auch noch richtig im Angebot. Wir nahmen uns die Karte von dem Verkäufer mit und machten uns dann auf den Weg zurück zum Auto.
Es war jetzt kurz vor 3 und wir beschlossen, noch einen Abstecher nach Travemünde zu machen. Wir parkten auf Priwall und gingen eine Runde am Segelschiff „Passat“ vorbei und durch den Wald in der Mitte zurück. Das Wetter sah aus, als ob es jeden Moment regnen könnte, aber wir hatten echt noch Glück. Anschließend gab es nochmal ein leckeres Abendessen und wir waren um halb 8 wieder im Hotel. -- Alex

Dank zu viel Arbeit und wenig Antrieb ist meine Motivation derzeit nicht so ganz vorhanden. Vor allem brauche ich am Wochenende aber auch meine menschenfreien Tage. Die meisten, die mit Menschen arbeiten verstehen das.
Weil ich aber trotzdem merke, dass Bewegung mir gut tut, hat meine Freundin Silke mir gestern ein Gebiet ausgesucht, zu dem ich nicht zu weit fahren muss (30km) und an dem sich (an einem für viele langen Wochenende) hoffentlich nicht zu viele Menschen sammeln. Es geht an die Eider. Und um mal wieder einen Ort mit einem lustigen Namen zu besuchen, nach Stapel.
Komoot spuckt eine etwa 10km lange Tour aus. Das reicht als Vorbereitung.
Ich starte in der Nähe der Kirche und stelle in einer Seitenstraße das Auto ab. Danach starte ich die Tour auf Komoot. Normalerweise laufe ich nicht nach Navi. Als mir eine Damenstimme, während ich um die Kirche herum laufe, permanent Anweisungen ins Ohr flötet, weiß ich auch wieder warum. Ich beschließe die Stimme im Ohr zu ignorieren und sehe mir die Kirche näher an. Zu meiner großen Überraschung ist sie sogar geöffnet. Auffällig ist der kreisrunde Kirchturm. Hier in der Gegend sind diese für gewöhnlich eher eckig. 
Neben der Kirche finde ich einen richtigen kleinen Dorfladen, mit allem was das Herz begehrt. Es gibt eine Fleisch- und eine Bäckertheke und -für mich besonders wichtig- Kekse.
Langsam nervt mich die Stimme im Ohr. Aber ja doch, ich lauf ja gleich los.
Schnell erreiche ich die Eider und bin über die touristische Atmosphäre, die die "Promenade" verströmt überrascht. Der Weg ist befestigt, bunte Fahnen wehen im Wind, es gibt Bänke und Mülleimer und öffentliche Toiletten. Sogar ein Frischwasserhahn befindet sich nahe einer Badestelle.
Hinter der Badestelle wird es dann weniger gepflegt. Ich habe die Wahl auf oder hinter dem Eiderdeich entlang zu laufen. Weil die Aussicht von oben schöner ist, entscheide ich mich für die Deichkrone. Immer noch sind die Eisheiligen bemerkbar, heute bringen sie hier starken Wind und Regen mit. Aber bei dem Wetter sind die wenigsten Menschen draußen.
Unten am Deich entlang wandert eine Frau mit einem voll bepackten Gefährt. Ich denke an Dogodog auf dem NST mit seinem Wanderwagen. Als ich näher komme, stellt sich aber heraus, dass es ein Bollerwagen voller Angelausrüstung ist.
Als der erste starke Schauer mich trifft, verpacke ich mich und meinen Rucksack schnell.
Wieder einmal leistet mir mein treuer Mülltütenregenrock gute Dienste.
Die Komoot Stimme in meinem Ohr hält mich offenbar für ziemlich beschränkt. An jeder zweiten Feldauffahrt, die gut sichtbar an einem Gatter endet, erklärt sie mir, mein Weg gehe dort nicht lang.
Schließlich telefoniere ich mit meiner Freundin Saskia und Komoot ist still. Ich biege ganz ohne Hilfe auf einen schnurgeraden Weg ein, der mir vage bekannt vorkommt. Geht hier nicht auch die Westvariante vom E1 (Schlei-Eider-Elbe-Weg) lang? Als ich die Steinschleuse erreiche, bestätigt sich mein Gefühl und ich finde sogar ein Schild.
Auf dem Weg zurück nach Stapel habe ich Gegenwind. Damit kommt auch der nächste Schauer von vorn. Immer noch mag ich die Kombination Mütze/Hut und Kaputze für dieses Wetter sehr gern. Man sieht zwar bescheuert aus, aber Wind und Regen kommen nicht direkt am Kopf an.
Der Weg zurück ist wieder schnurgerade. Es handelt sich um eine alte Bahntrasse, die jetzt als Fuß- und Radweg für die B202 genutzt wird. Gelegentlich säumt Buschwerk den Weg und schützt vor dem Wind, oft ist aber auch die weite Moorlandschaft sichtbar.
Kurz bevor ich wieder in Stapel bin, verlasse ich die alte Bahnstrecke. Über einen schmalen Pfad geht es zu einer breiten Brücke, die heute nur noch Pfade verbindet. Von dort aus geht es steil bergauf. Weder mit einem schmalen Pfad, noch mit einem steilen Aufstieg habe ich in dieser Gegend gerechnet und so freue ich mich um so mehr.
Ich komme an einer Weide mit Rindern vorbei und sehe direkt vor mir auf dem Weg ein Kalb. Warum ist das denn auf der falschen Seite vom Zaun? Es läuft vor mir weg und Mutti auf der anderen Seite des Zauns gleich mit. Schade, dass nirgends steht, wem die Tiere gehören...
Der schmale Pfad endet leider für mein Gefühl viel zu schnell wieder und es geht in den Ort Stapel hinein. Jetzt erzählt Komoot mir auch wieder die Richtung und verwirrt mich dadurch zeitweise so, dass ich öfter auf die Karte schaue, als ich es sonst gemacht hätte. Ich sehe schon den Stapeler Kirchturm und weiß, da steht das Auto. Komoot führt mich aber noch ein bisschen durch den hübschen Ort.
Fazit: Bisschen Regen, ordentlich Wind und wenig Menschen. Die Gegend merk ich mir. -- Corina
https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/6a08c7513d8c74-95121312

15.05.2026: Laminat, Autos, Eutin

In dieser ersten Nacht im Hotel hatte ich voll die Rückenschmerzen, weil das Bett so durchgelegen war. Jedenfalls stand ich um 7 auf und dehnte mich erstmal. Nach dem Frühstück mit viel frischem Obst und Gemüse besprachen wir, was wir heute zusammen machen wollten. Wir hatten bereits begonnen, das Haus zu renovieren und unsere Versorgung mit Elektrizität so autark wie möglich zu gestalten.
Dazu gehörte auch, dass mein Mann sein Auto in Zahlung geben wollte für ein E-Auto. Da er allerdings 1,94 m groß ist, war dies schon länger kein so einfaches Unterfangen. Mittlerweile hatten wir die Anforderungen heruntergeschraubt: Peter sollte in dem Auto sitzen können und die Spiegel benutzen.
Es gab jedoch ein recht teures Modell der Firma X-Peng, das nur in Kiel, Hamburg und in Bad Segeberg anzuschauen wäre. Wir beschlossen, nach Bad Segeberg zu fahren und auf dem Weg dann eine Pause zu machen und zu laufen, wenn uns danach war. Das Wetter war auch nur bedingt gut.
Beim XPeng Händler stellte sich dann aber schnell heraus, dass das Modell gar nicht vorrätig war weswegen wir da waren. Wir wurden da direkt zu einem Autohaus in Kiel verwiesen. 
Auf dem Weg zu dem XPeng Händler hatten wir ein Schild gesehen zu einem "Laminathaus". Da hatten wir uns beide daran erinnert, dass wir ja auch eine Beratung für die Böden in dem neuen Haus brauchten. Auch dieses Thema schoben wir bereits irgendwie vor uns her.
Im Laminathaus in Bad Segeberg hing dann ein Schild in der Tür, dass sie wegen Personalmangel gar nicht alle Aufträge annehmen könnten. Wir gingen trotzdem rein und sahen uns etwas um. Der einzige Berater schien beschäftigt und es dauerte eine Weile, bis wir ihn fragen konnten. Das Gespräch war zwar ziemlich anstrengend, aber auch wirklich aufschlussreich. Am Ende kamen wir zu dem Schluss, dass wir Laminat haben wollten (und keinen Teppich, Parkett, Planken oder sonstige Alternativen). Der Berater meinte, er käme ursprünglich aus Heide und würde gern an einem Samstag zum Ausmessen kommen und dann seine Eltern besuchen. DAs passte also prima! 
Nach einem Mittassnack fuhren wir dann wirklich weiter bis nach Kiel. Das war ja alles in der gleichen Ecke und wir wollten es endlich erledigt haben. In Kiel fanden wir schnell den Händler und die Modelle, die in Frage kämen. 
Genauso schnell stellte sich allerdings heraus: unabhängig der Einstellmöglichkeiten passte es mit Sitzen und Rückspiegel nicht. 
Weil das Autohaus von VW nur 15 Minuten entfernt war, fuhren wir als Nächstes dorthin. Aber auch dort gab es bei allen Modellen die gleichen Probleme mit Peters Körpergröße. 
Auf dem Rückweg von Kiel fuhren wir Richtung Eutin. Wir kamen am Gut Immenhof vorbei, wo in den 90er Jahren mal Film umd Fernsehserie gedreht worden waren. Für 30 Minuten vertraten wir uns dort die Beine. Es war ca 15 Grad warm und stark bewölkt. 
In Eutin gingen wir dann im "Seepark" einmal außen herum. Auf der "Bebensund-Brücke" fand ich einen NST Aufkleber, den ich Corina schickte. 
Natürlich schauten wir auch am Schloss vorbei, das natürlich bereits geschlossen war. Auf einem Weg durch das Stadtzentrum vollendeten wir unsere kleine Runde in Eutin. Danach fuhren wir wieder ins Hotel, wo wir den Tag wieder recht früh ausklingen ließen. -- Alex

14.05.2026: Plön und Meldorf-Heide

Etwas gerädert wachte ich gegen kurz vor 7 auf. Als erstes bändigte ich meinen Schweinehund und ging joggen. Bereits nach 500 m hatte ich arge Wadenkrämpfe. Also wurde es eine sehr kurze Runde und ich humpelte zurück.
Um 10 fuhren mein Mann und ich los Richtung Plön, wo wir drei Übernachtungen gebucht hatten als verlängertes Wochenende. Wir entschieden uns gemeinsam für eine landschaftlich ansprechende Strecke nach Plön. Somit ging es erstmal Richtung Rendsburg bzw Breiholz. Wir bogen von der B203 ab, wie das Navi es vorschlug. Ggf würden wir bereits hier mit der Fähre über den Kanal fahren. Spontan entschieden wir uns für den Weg eng am Kanal entlang. Wir fuhren bis zur Schwebefähre und reihten uns in eine Schlange mit Fußgängern, Fahrrädern, Motorrädern und Autos ein. Auf einem Schild stand, dass bis 11 Uhr Pause sei, das waren 10 Minuten. Das nahmen wir gerne in Kauf, wir hatten ja Urlaub.
Bald kam eine digitale Stimme, dass sich die Abfahrt verzögern würde, weil der Schiffsverkehr Vorrang hätte. 2016 war eine Schwebefähre kollidiert, und es hatte bis 2022 gedauert, eine neue Fähre zu beschaffen und zu montieren. Also war die Vorsicht wohl verständlich.
Wir warteten drei große und mehrere kleine Schiffe ab. Etwa um halb 12 konnten wir endlich übersetzen. Die Überfahrt war weniger spektakulär als gedacht und in Minuten erledigt.
Auf der anderen Kanalseite ging es über die Dörfer weiter Richtung Plön.  Die Strecke über Bokelholm war echt schön. Irgendwann wechselten wir auf ein Stück Autobahn, fuhren dann ab Richtung Plön. Das waren noch 36 km. Als wir in Plön ankamen, war es etwa 13 Uhr. Wir parkten in der Stadt, gingen ein Stück den Berg hinauf Richtung Marktplatz. Von meinem kurzen Besuch im letzten Jahr wusste ich bereits, dass sich dort ein Eiscafe befand. Ich gönnte mir ein Spaghetti Carbonara mit Vanille- und Schokoladeneis und Eierlikör.
Danach wollte ich Peter unbedingt den großen See zeigen und am liebsten ein gutes Stück laufen. Wir gingen ein Stück, aber bald war ich von einer Traube aus Mücken umhüllt. Der Blick war versperrt und es summte nur so um mich herum. Mein Mann hatte dieses Mal etwas mehr Glück, die Mücken mochten ihn nicht so gerne wie mich... Er war aber einverstanden, zurück Richtung Schloss zu gehen. Der Weg hinauf war anstrengend, aber die Aussicht dann echt super - mit deutlich weniger Mücken als unten am See.
Danach gingen wir aber schon zurück zum Parkplatz, es war kurz vor 2. Am Ende der Straße vom Hotel wollten wir noch einen Aussichtsturm anschauen. Wegen seinen Knien kam Peter nicht weit mit hinauf und ich stellte nach drei Stockwerken fest, dass mir echt schwindelig war... . Also machte ich wieder kehrt. Im Hotel checkten wir ein, bekamen einigte Reise-Tipps und legten uns erstmal eine Stunde hin. Abends ging es nochmal eine Stunde zum italienischen Restaurant Eisenpfanne in die Stadt und bereits um 20 Uhr schlafen. -- Alex

Heute darf ich mal wieder am Feiertag arbeiten, aber nur 3,5h am Vormittag. Nach einer Woche voller Überstunden, mache ich tatsächlich früher Feierabend.
Heute früh habe ich die Bahn nach Meldorf genommen und die Kleidung ein wenig angepasst, also bin ich vorbereitet, die 16km zurück zu laufen. Das Wetter ist für Mai immer noch ziemlich frisch und es weht ein kalter Wind, aber wenigstens regnet es nicht mehr.
Ich starte in der Nähe des Doms. Dieser bietet eine gute Landmarke und man sieht ihn sogar aus dem Rüsdorfer Moor. Der Spruch, dass man hier schon Tage früher sieht, wer zu besuch kommt, ist nicht zu weit hergeholt.
Ich habe keine Lust auf Bundesstraße und gehe deshalb die Fahrradstrecke. Der Raps blüht gelb, der Himmel ist weit und Wolken ziehen so weit das Auge reicht.
Zunächst erreiche ich Epenwörden, ein kleines Dorf mit Höfen und hübschen Reetdachhäusern. Von dort aus geht es weiter nach Dehlen. Obwohl ich hier schon mehrfach mit dem Rad langgefahren bin, wusste ich bis heute nicht, dass dieser Ort so heißt. Hier gibt es ein großes Denkmal, dass an eine Schlacht erinnert, die zur Dithmarscher Bauernrepublik geführt hat. Hier mache ich auch meine erste längere Pause. Dabei fällt mir wieder ein, dass heute Vatertag ist, weil drei Männer mit ihren Rädern am Tisch neben mir ihr Bier auspacken. Dabei wirken sie aber sehr zivilisiert, sodass ich nicht sofort die Flucht ergreife.
Auf der weiteren Strecke treffe ich dann andere Leute, die am Feiertag arbeiten: auf einem Feld wird das Markenzeichen von Dithmarschen angepflanzt: Kohl. Die jungen Pflanzen aufs Feld zu bringen ist tatsächlich immer noch teilweise Handarbeit, ebenso wie die Ernte. Ich erkenne Weißkohl und Rotkohl, dann gehe ich weiter.
Mein nächstes Zwischenziel ist die Eisbude 54° in Hemmingstedt. Den Ort erkennt man auch schon von weitem, leider nicht an einem einzelnen Kirchturm, sondern an vielfältigen Gebäuden, Schornsteinen und Türmen, die zur Raffinerie gehören. Das Eis an der Eisbude ist aber das beste in der Region.
Für so gutes Eis bin ich auch bereit lange anzustehen, was heute leider auch notwendig ist. Gefühlt möchte hier heute jeder Dithmarscher und Urlauber ein Eis essen. Nach einer Weile bin ich dran und verbuche die Wartezeit einfach als Pause. Trotzdem setze ich mich mit meinem Eisbecher noch eine Weile in die Eisdiele. Als ich mich wieder auf den Weg mache bin ich satt und friere. Also laufe ich mich schnell wieder warm. Ich komme an der Mühle Margaretha vorbei und schlendere durch Hemmingstedt. Bald bin ich auf einem Wegstück, dass ich Anfang des Monats schon mal gelaufen bin. Leider komme ich dabei um die Bundesstraße nicht mehr herum. Aber wenigstens blüht diesmal der Flieder komplett. Auf der ersten Bank die ich in Heide finde, mache ich noch eine kurze Pause, dann gehe ich nach Hause. -- Corina

13.05.2026: Krafttraining Familie und Chor

Heute war ich insgesamt knapp über 10.000 Schritte unterwegs, also 6,3 km. Vor dem Mittagessen war ich wieder beim Krafttraining in der Physiotherapie-Praxis. Nach dem Essen und einer Pause kam die Familie von meinem Mann zu Besuch - zum Kaffee trinken, aber auch, um sich danach die Renovierungsarbeiten anzuschauen. Damit waren wir dann einige Zeit beschäftigt. 
Abends war ich dann noch bei der Chorprobe, bei der wir (mein Chor heißt Ne Buddel Pop) unsere Versionen von Coldplay's Paradise und We Pray perfektioniert haben. 

12.05.2026: Ehrenamt, Facharzttermin und Sofa

Heute vormittag hatte ich ein bisschen was für mein Ehrenamt zu tun und ging aber auch eine kleine Runde joggen. Mittags hatte ich in einer Nachbarstadt einen Facharzttermin. Die Anbindung mit öffentlichem Nahverkehr ist dort leider eher mies, daher fuhr ich ausnahmsweise mal Auto (je Strecke 36 km). Während meiner Fahrzeiten gab es einige Regenschauer und heftige Windböen. Abends war ich wieder mit meinem Mann "auf der Baustelle", also in dem zu renovierenden Haus. 
Wieder konnte ich nur eine relativ geringe Kilometerzahl (4.9 km) eintragen, aber ich bin echt gut erschöpft. -- Alex

Gestern gab es nur sehr wenig zu Laufen, dafür sehr viel Arbeit. Heute gab es Arbeit mit Laufen. Dabei kamen 7 Alltagskilometer zusammen. Dadurch, dass viele Klienten in dieser Woche Urlaub haben, ist im Moment ein Vormittagsdienst eingerichtet. Da pünktlich Feierabend zu machen, ist gar nicht so einfach... 
Hier ist es im Moment ziemlich kalt und ungemütlich und mein Sofa hält mich gut fest. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/6a036c118d3f61-72919403

11.05.2026: Krafttraining und Nivelliermasse

Heute war ich nur 3,5 km unterwegs. Aber, ich habe mich auf andere Art bewegt! 
Heute mittag ging es zu einem ausgiebigen Krafttraining in der Physiotherapie-Praxis. Neben zwei Runden Milonzirkel habe ich dabei auch meine Übungen für meine kaputte Schulter gemacht. 
Nach dem Mittagessen habe ich dann meinem Mann bei Renovierungsarbeiten geholfen. Heute hat er Nivelliermasse erst zubereitet und dann in einem Raum verteilt. Da ich aktuell mit meinen Händen und Armen gerade nicht so viel hinkriege, habe ich für ihn nur Zeiten gemessen und Gegenstände angereicht, später ein bisschen beim sauber machen geholfen.  -- Alex

10.05.2026: Pferdedung im Moor

Heute vormittag war ich mit ausschlafen, einer Backofenreinigung und Essensvorbereitungen beschäftigt. 

Gegen halb 4 kam Corina mit dem Auto bei mir vorbei. Ich wusste nicht sicher, was wir in welcher Reihenfolge machen wollten und ob sie mit dem Auto irgendwo hin fahren wollte. Wir einigten uns, dass wir erst eine Runde bei mir gehen würden, dabei Pferdedung einsammeln würden und anschließend meine älteren Kartoffeln zu einem neuen Leben verhelfen würden. Irgendwie kam das Wort "Stoffwechselendprodukte" von Kühen und Pferden auf, das amüsierte uns eine ganze Weile. Corina hatte außerdem kleine Zimtschnecken gebacken, von denen sie mir erstmal welche da ließ.
Danach ging es von mir aus los Richtung Kaserne. Unterwegs bogen wir ab ins Moor, liefen dann durch das Moor an der FH wieder zurück. So kamen gute 6 km zusammen.
Gemeinsam machten wir uns dann auf meinem Balkon daran, die Kartoffeln zu verpflanzen. Leider hatte ich nicht mehr genügend frische Erde, aber Corina konnte ältere und ungenutzte Erde nochmal verwenden. Aber mit ein bisschen Wasser konnten wir das Ganze gut feucht halten.
Bereits abends hatte ich ihre Schnecken verspeist, die Dinger sind einfach zu lecker! -- Alex

Heute morgen hab ich Zimtschnecken gebacken und mit meiner Mutter zum Muttertag telefoniert. 

Am Nachmittag bin ich mit Alex verabredet. Heute morgen waren wir beide etwas durch und nicht so richtig in der Lage uns gegenseitig zu verstehen, also fahre ich mit dem Auto. 

Wir wollen heute Kartoffeln in Töpfen setzen und brauchen dafür noch Dünger. Also geht es erstmal ins Moor, denn auf meiner Runde gestern habe ich einige Pferdeäpfel gesehen und laut meinem Papa ist das der beste Dünger. 

Das Wetter ist heute wieder sonnig und so landet meine Jacke bald wieder im Rucksack. Gerade weiß ich einfach nie, wie ich mich anziehen soll. Was ohne Wind in der Sonne optimal ist, ist sobald der Wind auffrischt zu kalt... 

Wir verstauen ein paar Stoffwechselendprodukte unbekannter Pferde gut in einem Plastikbeutel und laufen weiter. Heute nur eine kleine Runde von etwa sechs Kilometern, bevor wir wieder bei Alex zu Hause ankommen. 

Hier werden auf dem Balkon ein paar gut gekeimte Kartoffeln in die Pötte gebracht. Mal sehen, wie im Herbst die Ernte ausfällt -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/6a00e074326421-56931581

09.05.2026: Itzehoe: Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung + Rüsdorfer Moor

Letzte nacht hatte ich leider ein bisschen Magen-Darm-Probleme. Glücklicherweise war irgendwann dann alles raus, aber so richtig gut  schlafen konnte ich trotzdem nicht. 
Morgens packte ich auch bald meine Sachen, um den Zug um 9 Uhr nach Itzehoe zu erwischen. Dort war ein Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und ich gehörte zur Standbesatzung vom VdK Nord. Zum Glück hatten sich die Bauchkrämpfe gerade rechtzeitig verabschiedet, so dass es mir körperlich einigermaßen okay ging. 
Als ich morgens auf dem Platz vor dem inklusiven Restaurant ankam, hatten bereits einige Kollegen vom VdK den Stand fertig aufgebaut. Ein Mitglied ohne Vorstandsposten von uns hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, mitzuhelfen. Da ich selbst eine Tasche mit Werbegeschenken mitgebracht hatte und einen Rucksack dabei hatte, konnte ich u.a. auch wegen meiner Schulter nicht noch einen Rollator schieben. Daher freute ich mich, dass man mir einen Sitzplatz der zwei Klappsitze am Stand zur Verfügung stellte. Der Stand war mitten in der Sonne, also für mich nicht ganz so optimal - dies löste ich, in dem ich mir auf der Damentoilette gelegentlich kaltes Wasser über den Kopf schüttete.
Es gab ein Programm mit Grußworten von einigen Politikern und Organisatoren. Danach wurden Interviews geführt zu unterschiedlichen Einschränkungen. Auch wenn zwischenzeitlich von 3000 - 4000 Anwesenden die Rede war, würde ich die realistische Zahl an Zuschauern auf maximal 100 bis 200 Personen schätzen. Trotzdem war es eine nette Zusammenkunft für die Inklusion. 
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war mit Sicherheit der Auftritt des inklusiven Chors der Stiftung Mensch. 
Am Stand ergaben sich einige interessante Gespräche und Interessierte nahmen unsere Materialien gerne mit.
Insgesamt war es eine bunte und quirlige Veranstaltung.
Zwischendurch machte jeder von uns mal kurz eine Pause, um sich bei den Ständen umzusehen, den Vorträgen zu lauschen, Kaffee oder Eis zu holen oder zur Toilette zu gehen.  
Um 13:30 Uhr war die Veranstaltung fast vorbei, wir packten langsam unsere Sachen zusammen. Um 14 Uhr erwischte ich gerade eben noch den Zug und fuhr zurück nach Heide. 
Mein Magen hatte sich im Tagesverlauf einigermaßen beruhigt, aber ich war dann doch ziemlich erledigt. Und das, obwohl insgesamt nur 4.8 km heute zusammengekommen sind, da ich die meiste Zeit rumgesessen oder -gestanden habe.
--Alex

Heute mache ich mir einen überwiegend ruhigen Tag. Morgens geht es auf den Markt und es gibt das erste Mal in diesem Jahr Spargel und Erdbeeren. Draußen ist es sonnig und die Stadt ist relativ voll. Ich beschließe erst wieder aus dem Haus zu gehen, wenn wieder weniger Menschen unterwegs sind. 
So wird es früher Abend bis ich zu einer Runde ins Moor starte. Meine Schwester Flo nehme ich am Telefon mit. 
Ich starte am Bahnhof in Richtung Rüsdorfer Moor. Mittlerweile ist es etwas bewölkt, also perfektes Wetter. Auch heute abend sind eine Menge Tiere sichtbar: Dominierend sind heute die Hasen und Kühe, aber auch Fasanen, Pferde und Schafe sind sichtbar. 
Ich genieße es draußen zu sein und verlängere die Runde noch ein Stück. 
Wieder zu Hause stelle ich fest, dass ich vergessen habe Komoot zu starten. Also müssen die Daten aus dem Schrittzähler reichen, der sagt 9,68km. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69ff8915d9eb95-75883949

08.05.2026 Wandern am Kanal - Belohnung: Thai-Curry und Eiscafé

Gestern abend hatte ich mich noch mit Corina für 09:00 Uhr verabredet. Wir wollten mal wieder gemeinsam eine Strecke wandern und an ihrem freien Tag uns eine nette Zeit zusammen machen. Morgens waren wir beide ziemlich verplant. Schnell beschlossen wir aber, dass wir gerne eine Runde am Kanal laufen würden. Dortging es erst etwa um halb 10 auf die Strecke.  https://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Ostsee-Kanal
Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) verbindet die Nord- und Ostsee. Um sich die Strecke rund um Skagen zu ersparen, fahren dort täglich haufenweise Container- Fracht- und Ölschiffe, manchmal auch Kreuzfahrtschiffe (wenn deren Tiefgang es zulässt) durch. An verschiedenen Orten entlang des Kanals gibt es Fähren, die - historisch begründet - für alle Passagiere noch heute kostenlos genutzt werden dürfen.
Heute starteten wir in Hochdonn.
Das Wetter war wirklich spitze. Die Sonne scheint quasi nonstop auf den Kanal, aber es gibt zwischendurch auch kleine Waldabschnitte. Um über den Tag verteilt so viel Schatten wie möglich zu haben, gaben wir uns erstmal den etwas sonnigeren Abschnitt der Strecke. 
Als erstes gingen wir am Campingplatz Klein-Westerland vorbei bis zur ersten "Weiche". Dies ist eine Verbreiterung des Kanals, an der große Schiffe einander ausweichen können. Dort standen wir eine Weile am Aussichtspunkt, es gab einiges an Schiffs-Verkehr zu begutachten. Danach liefen wir durch den Strand rund um die Bucht, die wie ein kleines Baggerloch aussieht. Durch ein Waldstück ging es dann weiter an einigen Signalstellen vorbei bis nach Hohenhörn. Unterwegs kamen wir an Festmache-Pollern vorbei, die vom Ufer etwa 20 Meter entfernt waren. Zuhause konnte ich nachlesen, dass sich wirklich um Festmache-Ooptionen für schwere Schiffe handeln würde, für Zeiten von Sturm und schlechtem Wetter. Das Ufer wäre nicht fest genug, daher sind diese wohl mit Stangen verbunden, damit sie nicht herausgerissen werden.
Das Café hatte dann aber leider noch geschlossen, der Biergarten war für Passanten auch nicht zugänglich. Wir waren gerade im Begriff, eine Bank zu suchen. Da gerade eine Fähre da war, setzten wir aber erstmal auf die andere Seite über und suchten auf der anderen Seite nach einer Sitzgelegenheit. 
Auf dem Wasser gab es eine kleine Brise, das war nett. 
Am Ufer fanden wir sofort eine Bank, die wir als "unsere" deklarierten. Besonders ich brauchte dringend eine Pause und wir wussten ja nicht, wann und wo die nächste Bank käme. Wir aßen jeder eine Käse-Laugenstange und etwas von Corinas klein geschnittenem Gemüse, das sie mitgebracht hatte. Wir quatschten ein bisschen, ruhten am Ende nochmal aus. Nach etwa 30 Minuten ging es weiter, zurück zum Ausgangsort. Natürlich kamen wir nach 10 Minuten an einer Bank im Schatten vorbei, ist ja immer so ... Unsere Seite des Kanals lag jetzt zumindest am Anfang noch im Schatten, was wir beide sehr genossen. Der Schiffsverkehr ließ nicht ab, da gab es schon einige spannende Boote zu bestaunen. Irgendwie konnte ich mich an den Frachter "Bruce" erinnern, wusste aber nicht, woher. Corina entdeckte, dass der Name übermalt worden war. Die Frage zum Bruce konnten wir uns aber trotzdem nicht beantworten. 
In Hochdonn nahmen wir nach insgesamt circa 10 Kilometern eine Fähre und waren wieder an Corinas Auto. 
Unterwegs hatten wir beide festgestellt, dass wir jetzt echt Hunger hatten, immerhin war es schon fast 14 Uhr. Eigentlich hatte ich vor gehabt, nach dem Wandern noch ein paar Kraftübungen im Fitnessstudio zu machen. Da ich erstens ziemlich erschöpft war und zweitens echt Hunger hatte, fand ich unsere Lösung viel besser: Wir gingen gemeinsam zum Asiaten und teilten uns ein Thai-Curry mit Gemüse, Tofu und Reis. Dazu gab es jeweils eine Apfelschorle. 
Das tat nach den Anstrengungen schon echt gut. 
Wir ließen es uns richtig gut gehen, zu guter Letzt wechselten wir ins Eiscafé gegenüber. -- Alex

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69fecc3db11ef7-75391096

07.05.2026 joggen Ehrenamt Gesangsunterricht noch eine MS Selbsthilfegruppe

Das Wetter heute war richtig super, also war es klar, dass ich gerne raus wollte. Zuerst hatte ich ein bisschen was mit meinen beiden Ehrenämtern zu tun, ging aber dann doch schließlich eine kleine Runde joggen. Mittags hatte ich eine Gesangsstunde, und nach der Pause war ich bei einer weiteren Selbsthilfegruppe der DMSG. Vielleicht können Corina und ich morgen oder übermorgen mal wieder eine größere Runde in Angriff nehmen. :-) -- Alex


06.05.2026: joggen DMSG Gruppe und Kreistannen

Heute morgen hatte ich erstmal ein bisschen Hausarbeit zu tun. Mit immer noch verletzter linker Hand und verletzter Schulter (rechts) kein leichtes Unterfangen. 
Danach war ich aber wach und ging eine Runde joggen. Also gehen und laufen im Wechsel. Jaja, soll man nicht machen, aber für mich mit meinen ganzen Einschränkungen konnte ich auf diese Weise meine Leistung schon echt gut steigern.
Nach Mittagessen und Pause war heute nachmittag eine MS Kontaktgruppe etwa 3,5 km entfernt von zu Hause. Da ging es dann mit dem Fahrrad hin. -- Alex

Heute muss ich erst am frühen Nachmittag arbeiten, also bleibt vormittags Zeit für eine Runde durch den Wald. Bis ich mich motiviert habe, ist kurz nach zehn. Das Wetter ist so, dass ich nicht weiß, was ich anziehen soll. Die Wolken sehen aus, als könnte es regnen, also kommt die Jacke mit. 
Ich stöpsel mir wieder ein Hörbuch aufs Ohr, dann mache ich mich auf den Weg. 
Ich freue mich immer noch, dass endlich Frühling ist. Die Rabatten und Verkehrsinseln sind hübsch bepflanzt und blühen. 
Am Wasserturm vorbei mache ich mich auf den Weg in Richtung Wald. Wieder einmal wird mir bewusst, dass ich im am wenigsten bewaldeten Bundesland im Landkreis mit dem wenigsten Wald wohne. Kaum stehen hier drei Bäume nebeneinander schimpft der Norddeutsche es Wald... 
Die Kreistann sind auch so ein Wald. Die Wege hindurch sind lang, gerade und rechtwinklig zueinander angelegt. Aber wenn es keinen anderen gibt, ist er schon in Ordnung. 
Auch hier ist der Frühling merkbar. Die Buchen werden grün und auch an den Nadelbäumen zeigt sich ein leuchtendes Maigrün. 
Heute ist im Wald mehr los als erwartet. Eine Kindergartengruppe baut Hütten, Leute gehen mit ihren Hunden spazieren, einige Sportler joggen oder walken. 
Ich suche mir meinen eigenen Weg und bin bald wieder aus dem Wald heraus. 
Ich folge dem Jakobsweg zurück in die Stadt. Hier gehe ich noch am vielleicht größten Marktplatz Deutschlands vorbei und dann wieder nach Hause.
Schrittzähler und Komoot sind sich am Ende nicht einig. Komoot meint, es sein 9,7km gewesen, während der Schrittzähler bei knapp 8 auskommt. 
Glücklicherweise kommen noch ein paar tausend dienstliche Schritte dazu, sodass heute abend auch der (nicht immer zuverlässige) Schrittzähler von über zehn Kilometern ausgeht. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69fb981fdf1e75-44614432

05.05.2026: Krafttraining Renovierungsarbeiten Alltagskilometer

Am Dienstag war bei mir traditionell Krafttraining angesagt. Das kostet schon echt einiges an Energie, danach musste ich mich ausruhen. Nachmittags war ich mit meinem Mann beim neuen Haus und habe ein bisschen mitgeholfen bei Aufräum- und Vorbereitungsarbeiten für die weitere Renovierung. Zum Schluss waren wir noch in einem Fachgeschäft für Bodenbeläge. Meine Laufdistanz war wegen der übrigen Anstrengungen entsprechend geringer... -- Alex

Heute mit einer Klientin vier Kilometer durch die Gegend gelaufen. Ein Kilometer kam noch so zusammen. Damit ist mein Kilometerstand bei 44km! -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69fa483a329572-23097024

04.05.2026: Alex geht joggen und hat Vorstandssitzung, Corina wandert am Deich

Heute früh war ich erstmal eine kleine Runde joggen, also knapp 2 km. Die Strecke und das Tempo will ich langsam aufbauen, in der ersten Juniwoche werde ich beim Stadtlauf die 5 km Strecke mitlaufen.
Danach musste ich heute wegen einer Behördenangelegenheit zum Bürgerbüro. Da bin ich dann aber mit dem Fahrrad hin gefahren, weil das schneller ging. 
Nach der Mittagspause war für mein Hirn die Bewegung angesagt. In meinem Ehrenamt wurde ich nämlich vor Kurzem als Vorsitzende gewählt. Dadurch begründet war es meine Aufgabe heute, durch die Vorstandssitzung mit 7 Leuten (die erste in dieser Besetzung) zu führen. Am Ende war alles gut, aber ich bin jetzt auch ordentlich erschöpft. -- Alex

Dank Psychotherapie und Rehaantrag war heute Vormittag keine Zeit für eine Runde um den Block. Ersteres hat aber auf jeden Fall Priorität, also komme ich heute erst nach der Arbeit dazu mich zu bewegen. Laut Schrittzähler kommt bei der Arbeit etwa ein Kilometer zusammen, den nehme ich gern mit.

Mit dem Auto fahre ich zum Meldorfer Hafen. Hier gibt es einen kostenlosen Parkplatz, Schafe und meistens eine Menge Vögel zu beobachten. Außerdem kann man hier manchmal einen wunderschönen Sonnenuntergang sehen. Die Strecke ist eher langweilig zu laufen, immer geradeaus mit einem sehr weiten Blick, aber manchmal ist Langeweile auch ganz schön.
Nebenbei telefoniere ich mit meiner Freundin Silke und wir tauschen uns über den jeweiligen Start in die neue Woche aus.
Schafe sehe ich heute auf dem Deichabschnitt nur wenige, dafür aber mehrere Gänse mit Gösseln. Immer wieder niedlich.
Nach etwa einer Stunde und fünf Kilometern bin ich wieder am Auto und fahre zurück nach Hause. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69f8feba66f921-53855964

03.05.2026: Alex macht Pause und Corina geht durchs Moor nach Hemmingstedt

Heute, am Sonntag, 03.05.2026 war für mich Zeit für eine Pause. Meine einzige nennenswerte Bewegung bestand darin, dass ich heute Nachmittag etwa 1,5 km in die Stadt zum Eiscafe gelaufen bin. Dort hat eine Freundin ihren Geburtstag nachgefeiert. Die eingetragenen Kilometer sind also meine "Alltagskilometer". Corina ist wieder eine größere Strecke gewandert, schreibt sie bestimmt noch was dazu :). -- Alex

Heute morgen ist es bewölkt und es muss ein paar Tropfen geregnet haben. Ich freue mich, dass ich immer noch fit bin und mache mich auf den Weg. Wohin genau weiß ich noch nicht. Im Rucksack kommen Wasser, Nüsse und ein Apfel mit. Frühstücken kann ich auch noch, wenn ich wieder komme.
Weil es heute morgen bewölkt ist, und ich auch nur eine kleine Runde raus möchte, verzichte ich auf die Sonnencreme (immer eine blöde Idee, aber diese Erkenntnis kommt meistens zu spät).

Ich starte meine Standard 6km Runde ins Rüsdorfer Moor, aber der morgen ist schön, ich bin allein unterwegs und so beschließe ich, doch Richtung Autobahn (A23) weiter geradeaus. Weil Sonntagmorgen ist, ist von dieser auch nicht viel zu hören. Auch die Hemmingstedter Raffinerie versteckt sich im Dunst.
Dafür lassen sich neben Rindern auch einige Rehe blicken. Auf einer Wiese sehe ich nur drei Paar Ohren aus dem Gras gucken. Sobald ich ein Foto gemacht habe, steht eins der Rehe auf und ich gehe schnell weiter. Stören wollte ich nicht.
Bald darauf begegnet mir auch noch ein fotogener Storch.
Langsam kommt immer mehr die Sonne durch. Fast ist schon wieder T-Shirt-Wetter. Aber ich bin nicht eingecremt. Also bleibt die Regenjacke an.

Ich finde eine Unterführung unter der Autobahn hindurch, die ich bisher noch nie benutzt habe. Dahinter finde ich mich neben einem gigantischen Gewächshaus wieder. Hier wachsen die leckeren regionalen Tomaten. Von der Autobahn aus habe ich die Gewächshäuser schon oft gesehen, aber so nah war ich da noch nie dran. Aber der Weg lohnt sich. In den Gräben rechts und links wächst Schilf und auf den anliegenden Wiesen Binsen und Blumen.
Kurze Zeit später erreiche ich Hemmingstedt. Von hier aus geht es wieder Richtung Heide. Parallel schreibe ich mit Aussie Lady. Sie läuft auch bei May50k mit und eigentlich möchten wir ein Team bilden. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht, aber an der Foundraising Website bin ich in den letzten Jahren schon so manches Mal verzweifelt. Aber bis Ende Mai schaffen wir das bestimmt!

In Hemmingstedt blühen die Bäume. Ich finde eine der letzten Magnolienblüten, ein paar Kirschblüten und viele blühende Apfelbäume. Wenn es jetzt keinen Frost mehr gibt, wird sicher wieder ein gutes Apfeljahr!

Leider geht es jetzt ein ganzes Stück an der Bundesstraße entlang. Mittlerweile habe ich meinen Apfel und ein paar Nüsse verputzt und mein Wasser ist auch fast leer. Ich habe Hunger und bereue ein bisschen meinen frühstücklosen Aufbruch. Aber nützt ja nichts. Bis zu Hause sind es nur noch zwei Kilometer, die schaffe ich jetzt auch noch. Ich stöpsel mir Marc-Uwe Kling mit dem neusten Kängurubuch auf die Ohren und bin kurz vor elf wieder zu Hause. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69f796b53b1d30-76593313

02.05.2026: Durchs Süderholmer Moor

Am zweiten Mai ergab es sich nach dem Frühstück, dass wir uns gegenseitig über das Befinden der jeweils anderen Person erkundigten. Und dann bei einer wunderschönen Runde durch das frühsommerliche Moor gemeinsam direkt die nächsten knapp 9 km sammeln. Läuft! 
Aber jetzt muss ich echt erstmal Beine hochlegen... -- Alex

Nach dem anstrengenden Tag gestern bin ich überraschend früh und wach. Draußen scheint die Sonne und es verspricht wieder ein warmer Tag zu werden. Am liebsten möchte ich sofort wieder los, aber ein bisschen Haushalt steht noch auf dem Programm und so ist es neun, als ich Alex anschreibe und frage, ob sie Lust auf einen Spaziergang hat. Und obwohl auch sie gestern beim Brückenlauf war, schreibt sie mir sofort zurück. Damit steht für mich auch gleich die Laufrichtung fest. 
Heute möchten wir ins Süderholmer Moor, das anders als das Rüsdorfer Moor mehrere Torfteiche aufweist. 
Zunächst laufe ich an der Hauptstraße entlang und treffe Alex. Damit die Runde nicht zu lang wird, folgen wir weiter der Hauptstraße bis nach Süderholm. Hier machen wir im Schatten eines großen Ahornbaumes eine Pause. Wir haben gute Sicht auf den Süderholmer Storch. Selbst im Schatten kann man es heute gut im T-Shirts aushalten.
Bald gehen wir weiter und erreichen die von Bäumen umstandenen Torfteiche. Heute ist hier ein Naturschutzgebiet und viele verschiedene Tiere lassen sich blicken oder hören: Gänse, Enten, Singvögel, Reiher und Frösche begleiten unseren Weg. Die Bäume sind frühlingsgrün und die jungen Blätter glänzen. 
Es ist wirklich schön heute hier draußen zu sein. 
Bald erreichen wir Ostrohe und folgen dem Klaus-Groth-Wanderweg in Richtung Heide. 
Wir suchen immer mal nach einer schattigen Bank, aber es ist wie verhext. Obwohl es am Weg einige Bänke gibt, sind diese heute Vormittag von Schatten umgeben. Die ersten Bänke selbst stehen in der prallen Sonne. 
Schließlich finden wir doch einen Pausenplatz im Halbschatten. Trinken ist irgendwie auch leichter, wenn es so warm ist. Außerdem überlegen wir, dass wir dieses Jahr als Team für May50k antreten wollen. Alex möchte sich heute Nachmittag darum kümmern, wie das funktioniert. 

Nach weiteren etwa zwei Kilometern erreichen wir dann wieder Heide und schlagen uns in die Innenstadt durch. Hier trennen sich unsere Wege dann wieder. 
Es war eine schöne Runde! -- Corina

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01.05.2026: Start mit Brückenlauf

Heute, am 01.05.2026, habe ich am Meldorfer Brückenlauf (6 km) teilgenommen.
In diesem Jahr hatte mich seit Anfang März eine oder mehrere fiese Erkältungen samt Heuschnupfen fest im Griff. Dazu kamen Verletzungen an Hand und Schulter, daher war meine Motivation zum Training in den letzten drei Monaten gebremst. 
Netterweise kam ich heute trotzdem halbwegs unbeschadet nach etwas mehr als einer Stunde im Ziel an. 
Meine Freundin Corina war ebenfalls dabei, allerdings beruflich bedingt mit ihren KlientInnen und Klienten der Stiftung Mensch unterwegs. In dem Gewusel haben wir uns aber irgendwie noch nicht mal getroffen...-- Alex

Wie in den letzten beiden Jahren auch, startete auch diesmal die Aktion wieder mit dem Meldorfer Brückenlauf, den ich wieder beruflich begleiten durfte. 
Der Beginn des Tages gestaltete sich etwas holprig. Acht erwachsene Menschen mit kognitiven Einschränkungen von meiner Arbeitsstelle nahmen auch in diesem Jahr wieder teil, drei brauchen besondere Begleitung. Leider tauchte ein Kollege morgens nicht auf. Erst vor dem Stadion ergab ein Telefonat, dass er sich für heute krank gemeldet hatte. Nach einigem Hin und Her fand sich ein Kompromiss. Um 10.20 Uhr durften wir starten. Wie in den letzten beiden Jahren auch war das Wetter sonnig und warm. Anders als im letzten Jahr wehte aber gelegentlich ein Brise. Nach einer halben Stadionrunde ging es ein Stück durch die Stadt und über die Brücke, dann hinaus in die Felder. Unterwegs merkten meine Klientin und ich, dass in diesem Jahr 700 Läuferinnen und Läufer unterwegs waren. Da ihr Rollstuhl immer ein wenig nach Links zog, war es schwierig sie auf der rechten Seite der Straße zu halten. Aber schließlich schafften wir es doch. 
Entlang der Strecke standen immer wieder Menschen, die uns anfeuerten. Manche sogar mit Trommeln. Die Stimmung war gut und schon bald ging es wieder über die Brücke, durch die Stadt und ins Stadion. Dort warteten wir auf die anderen Läufer aus unserer Gruppe. Diese trudelten innerhalb der nächsten anderthalb Stunden auch ein und wurden mit Wasser und Obst versorgt. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hatte mich dazu bewogen diesmal ein paar Klappstühle in einem Bollerwagen mitzunehmen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt. 
In diesem Jahr hat sich niemand bis zur Erschöpfung übernommen und wir gingen zurück zum Wohnhaus, wo noch gemeinsam gegrillt wurde. 
Mit 10km insgesamt ein gelungener Auftakt für meinen May50k 2026. -- Corina

https://findpenguins.com/2huzj59gtn4hi/footprint/69f4cbd1879a84-52232258

Warum Wandelnde Pinguine?

Wir wandeln. Das bedeutet: Meistens gehen wir durchs Moor hier bei uns in der Region. Manchmal geh-eingeschränkt und langsam, mal allein oder gemeinsam, aber immer mit viel Spaß an der Bewegung.
Der Pinguin kommt von der Wander-Plattform "FindPenguins", auf der wir oft oder manchmal unterwegs sind. 

Wir, das sind Corina mit einem klinisch isolierten Syndrom (KIS) vor 6 Jahren, und Alex mit MS Diagnose seit mindestens 24 Jahren. Roswitha läuft als Pinguin gerne mit ihren Hunden - und hat sich da für Mai auch Streckenziele gesetzt. 

Gemeinsam laufen wir jetzt dafür, um die MS Forschung voran zu bringen! 

Ihr motiviert uns mit Euren Spenden, unsere Laufziele zu erreichen.  Vielen vielen Dank dafür.

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150

Bergziege

105

Christel Schellenbauer

Tolle Aktion liebe Alex! Ich bin stolz auf dich.

27

Korinna Kuhhagen

27

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Ich freue mich euch eine kleine Spende zukommen zu lassen.

53

Manuela Bulgrin

Weiter so!

53

Pepe59

Großartige Aktion finde ich. Wünsche dir viel Erfolg.

27

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Super, Corina!

20

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53

Gepol

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15

Deichschaf

Danke!

11

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Von Aussie Lady viel Erfolg

53

Alexandra Bohle

11

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Viel Glück

20

Roswitha Reimertshofer

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Schön, dass Du wieder engagiert dabei bist! Herzliche Grüße, Christoph

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